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Wurzelkanalbehandlung

Wann wird eine Wurzelkanalbehandlung notwendig? Im Inneren jedes gesunden Zahnes befindet sich das Zahnmark, bestehend aus Blutgefäßen und Nerven. Bei einer tiefen Karies oder wenn ein großes Stück des Zahnes abgebrochen ist, können Bakterien ins Zahninnere vordringen, was zu einer sehr schmerzhaften Entzündung führen kann. Dabei dehnen sich die Gefäße aus, finden dafür in dem engen Raum aber kaum Platz und drücken deshalb auf den Nerv. Dabei können heftige Schmerzen entstehen.

Wird nicht rechtzeitig eingegriffen, sucht sich die Entzündung einen Weg und kann innerhalb kürzester Zeit über den Knochen ins Weichgewebe wandern: Eine »dicke Wange« (Abszess) entsteht. Dringen die Bakterien dann noch weiter vor, entzündet sich der Knochenbereich um die Wurzelspitze und eine eitrige Entzündung löst den Kieferknochen auf.

Damals gab es meist keine Rettung für solch einen Zahn, da das Kanalsystem eines Zahnes oftmals sehr grazil und mit vielen Krümmungen versehen ist. Heute gibt es jedoch die Möglichkeit, das Entfernen eines Zahnes durch eine endodontische Behandlung (Wurzelbehandlung) zu verhindern.

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Ablauf einer Wurzelbehandlung

So gehen wir dabei vor

Nach der behutsamen Eröffnung des Zahnes - gegebenfalls unter örtlicher Betäubung - werden die Pulpa (Nerv) entfernt und die Kanäle gereinigt. Dies geschieht mit feinen Instrumenten und desinfizierenden Spülungen.

Nach ca. 3-4 Sitzungen wird der Wurzelkanal dann mit einer sogenannten Wurzelfüllung dauerhaft abgefüllt und mit einer Füllung versehen, um eine erneute Ansiedlung von Bakterien zu verhindern.